Sonntag, 18. Dezember 2016

Aus dem Chortagebuch


Glück und Freude verdoppeln sich, wenn man sie teilt! Das ist hinreichend bekannt und der Grund, weshalb ich anlässlich von Weihnachten 2016 einen Einklick in mein Tagebuch gewähre: 







Mittwoch, 23. November 2016

Neuzusang



Es gibt Neuigkeiten. Seit dem 1. November hat unser Mezzosopran wieder Verstärkung bekommen. Wie das passieren konnte? Nun, wir haben eine Kleinanzeige geschaltet, klickt euch das mal an:





Nachdem diese Kleinanzeige schon ein paar Jahre geschaltet war, aber nichts geschah, bewarben sich im Herbst 2016 endlich 184 Bewerberinnen, unter denen sie ausgewählt wurde, obwohl 128 andere ebenfalls die Bedingungen erfüllten.
BerlinVokal hatte die Qual der Wahl, entschied sich aber letztlich für Anika, weil sie einmal mehr auf dem Völkerschlachtdenkmal war als die anderen. 
In Zukunft wird sie mit auf der Bühne stehen. Schaut genau hin!

Damit ist sie der Neuzusang 11/2016 bei BerlinVokal, Herzlich willkommen!

Montag, 17. Oktober 2016

Aus dem Einsatzbericht der Kulturfeuerwehr Friedrichshain


Die deutsche Kulturfeuerwehr wurde am Sonntag, den 16. Oktober 2016 zu einem Einsatz in die Friedrichshainer Marchlewskistraße 6 in Berlin gerufen. Hier herrschte höchste Alarmbereitschaft wegen bekannt gewordener Lücken des Kulturprogramms im zweiten Stock des Hauses.

Aus der Notsituation heraus schickte die deutsche Feuerwehr unter der Schirmherrschaft des Bezirksamtes Friedrichshain von Berlin zwei Mannschaften in den Einsatz:
 
So rückte die eine aus Zehlendorf in der Stärke einer großen Mandel (16) an, ein weiteres Dutzend (12) wurde zur Unterstützung sogar aus Bremerhaven hinzugerufen.
Beide Mannschaften verschafften sich Zugang zum 2. Stock und räumten die Bühne so weit aus, dass ein ungehinderter Einsatz möglich wurde.
Etwa hundert Schaulustige fanden sich ebenfalls am Einsatzort ein, um den Arbeiten der Kulturfeuerwehr aufmerksam zu folgen. 


Die Einsatzleiter hatten sich auf ein zweiteiliges Vorgehen geeinigt, sodass nacheinander Plan A und Plan B zum Einsatz kamen:

Was sich konkret hinter den einzelnen Codes verbirgt, wird für die Öffentlichkeit zwar nicht bekannt gegeben, jedoch ließ man aus internen Kreisen verlauten, dass dies einzelne Schritte einer bewährten und erfolgreichen Vorgehensweise seien.




Die im Dienst befindlichen Mannschaften wurden aus
2 Einsatzleitern, die bis in den zweiten Stock reichten und dort ihre Einsatzbefehle gaben,
5 so Prandexperten,
6 Notensammel-Mezzis,
6 alt Gedienten und
5 männlichen Einsatzkräften organisiert sowie aus
6 Einsatzkräften, die am Boden Bassisarbeit lieferten.

Die damit insgesamt 30 Kulturfeuerwehrleute konnten unter Aufbringung von etwa 46 353 Noten ungehindert und gezielt vorgehen, sodass der Einsatz erfolgreich verlief, ohne dass jemand auf dem Schlauch stand.

Mit dem Einsatz ist beiden Mannschaften ein weiterer erfolgreicher Einsatz vorbeigegangen, in dem sie sich bewährt haben. So bleibt zu hoffen, dass ähnliche Einsätze gleichermaßen reibungslos verlaufen.

Da es noch einige Lücken für einen vollständigen Einsatzbericht gibt, werden Augen- und Ohrenzeugen gebeten, ihre Beobachtungen und Wahrnehmungen mitzuteilen! Hierfür gibt es unter den Fotos eine Kommentar-Möglichkeit ...




Das war's! 


Findest du ... SCHADE? - Dann kommt zu unserem Konzert am 16.12.2016!

Samstag, 23. Juli 2016

BerlinVokals zweite 'Pinnower Landpartie'




Mit dieser Parallele sollte klar sein, auch bei dieser Landpartie haben die Veranstalter mal wieder voll ins Schwarze getroffen, Kompliment! Für BerlinVokal gab es ja bereits eine erste Landpartie 2013, die sich damals noch neu anfühlte, dieses Mal aber ein klarer Motivationsfaktor war, sich zu einer zweiten Landpartie aufzumachen. 

Doch aus der Land- wurde zunächst eine Zitterpartie, denn zahlreiche Staus sowie Baustellen schienen für heute aufeinander abgestimmt, um uns, die wir mit fünf Autos unterwegs waren, den Hinweg zu erschweren. Im Kopf zurecht gelegte Routen, Navigationssysteme und mittlerweile altmodische Landkarten schienen zu versagen, um einen Weg nach Pinnow zu finden, der uns trotz eingeplanter Pufferzeiten rechtzeitig und vollständig zum Ziel führt. So trudelten wir mit individueller Verspätung ein, waren aber nach einem Tausch von Lesung und Chor zum Glück komplett und konnten (wenn auch sicherlich mit zum Teil ganz neuen Assoziationen) mit 'Drive my car' den musikalischen Teil beginnen.

Nachdem wir aber nun physisch wie musikalisch angekommen waren, lief alles wie am Schnürchen: Wir boten eine bunte Mischung aus unserem aktuellen Programm dar, sangen u. a. über 'True colors', die 'Big bad world', gedachten Michael Jackson und forderten mit einem deutschem Volkslied musikalisch auf, zuzuhören. Als dann das Publikum noch zu einer Zugabe aufforderte, schlossen wir mit 'September' unseren Auftritt ab.

Anschließend war noch ausreichend Zeit, zusammenzusitzen, sich mit dem einen oder anderen Zuhörer auszutauschen, Kuchen zu essen, bei einem Getränk das Ambiente zu genießen, die benachbarte Ausstellung zu besuchen oder auch noch einmal in den nahe gelegenen See zu springen. 

Vielen Dank an dieser Stelle auch noch einmal an die Organisatoren, helfenden Hände, gastfreundlichen Anwohner sowie das Publikum für diesen gelungenen Tag! Wir kommen gerne in ein Paar Jahren wieder ...






Fotos: Stephan Klonk

Wenn Sie einen Kommentar zum Konzert schreiben möchten, können Sie dies tun, indem Sie unter diesem Beitrag den entsprechenden Link anklicken. Wir freuen uns über jede Rückmeldung!

Sonntag, 12. Juni 2016

Sommerkonzert 2016

Sommerkonzert 2016 - ein Konzert wie jedes Jahr? Mitnichten, denn auch BerlinVokal blieb von der EM 2016 nicht unbeeinflusst. So bespielte der Chor am 11. Juni 2016 nicht die Alte Bahnhofshalle Friedenau wie in den Vorjahren, sondern verlegte den Austragungsort kurzerhand in die Friedenskirche Charlottenburg und spielte dort vor 160 Zuschauern vor beinahe ausverkauftem Haus. Trainerin Nane Bache hatte das Warm Up auf 16 Uhr festgelegt und so lief BerlinVokal mit mehreren Runden durch die Oktaven warm. 
Das nachfolgende, letzte Training spielte noch einmal die verschiedenen Aufstellungen durch und Linienrichterin Liss wies noch einmal auf die speziellen Bühnenbedingungen sowie den Strafraum hin, um unnötigen Auszeiten vorzubeugen, bevor sich alle in die Kabine zurückzogen. 
Für den Kader nicht nominiert waren dieses Mal allerdings Trixi, Jovana und Daniela, die ihren wahrscheinlichen Ausfall bereits im Training angemeldet hatten.

Zum Anpfiff um 19 Uhr lief die BerlinVokal-Doppel-Elf in beige-grauen Trikots ein - mit zwei Tenören an der Spitze und einem breiten Mittelfeld, während die Bässe defensiv die tiefen Töne verteidigten. Rechts außen im Abseits: Coach Bache, die den Chor mit gelungenen taktischen Varianten geschickt durch die erste Halbzeit manövrierte. Als diese ohne größere Fehler beinahe vorbei war, gab es dann doch noch ein Foulspiel, das im Haus am See geschah, das Trainerin Bache jedoch mit einem taktischen Kniff geschickt parierte.

Die Pause nutzte die Mannschaft von BerlinVokal dazu, den einen oder anderen Ehrengast zu begrüßen, der den ersten Teil von der Tribüne aus verfolgt hatte, bevor die zweite Halbzeit angepfiffen wurde.
Auswechselsänger machten sich ebenfalls bereit, da auch der Nachwuchs langsam herangeführt werden sollte, irgendwann beide Halbzeiten durchzusingen und zunehmend weniger Zeit auf der Reservebank zu verbringen.

In der zweiten Halbzeit spielte BerlinVokal auf zwei Niveaus, nicht jedoch ohne dabei miteinander zu kooperieren und taktische Stärken sowie musikalische Pässe in Richtung Publikum zu spielen. Dabei bewies BerlinVokal auch, dass sie die Manndeckung gut beherrschten. Nachdem die reguläre Spielzeit bereits abgelaufen war, ging BerlinVokal mit zwei Titeln in die Verlängerung und machte damit den Sack zu.

So endete die Begegnung mit einem fairen Unentschieden: BerlinVokal landete je einen Treffer durch eine 2-Bühnen-Niveau-Erfahrung sowie den dankbaren Applaus, das Publikum glich mit je einem Tor für bunte Unterhaltung und gute Laune aus.

Sonntag, 22. Mai 2016

Der perfekte Sonntagsausflug



Vorbei an gelben Rapsfeldern, rot gepunktet mit Mohnblumen und begleitet von strahlendem Sonnenschein, führte uns unser Konzertausflug nach Jahnishausen, in die Heimat unserer Sopranistin Anja. Wir wurden herzlich empfangen an einem malerischen Ort von lachenden Gesichtern und einem reichhaltigen Buffet, welches Anjas Mama für uns gezaubert hat.

Unser Doppelkonzert mit dem Chor Voice It aus Dresden diente auch gleich der Einweihung des nagelneuen Holzfußbodens in der wunderschönen Kirche.

Nach einem ausgiebigen Picknick unter den alten großen Bäumen direkt vor unserem Auftrittsort ging es an die Arbeit, welche uns von der angenehmen Akustik aber recht leicht gemacht wurde. Der Schall trägt erwartungsgemäß wie in allen Kirchen, aber der Nachhall verwischt die Klänge nicht. Es machte schon beim Einsingen Spaß; auch die „Bühne“ war groß genug für unsere Choreos – alles war perfekt und wir freuten uns darauf, unserem Publikum die Töne um die Ohren fliegen zu lassen.

Voice It kam zur Probe unseres gemeinsamen Songs bald dazu. Sie waren aus Thüringen angereist, noch warmgesungen von ihrem Auftritt am Vortag.

Kurz vor 16 Uhr füllte sich der Zuschauerraum. Unsere Chorleiterin Nane gab uns draußen noch ein paar Tipps und die Anfangstöne mit auf den Weg und schon rauschten wir im Laufschritt unserem 50-minütigen Programm entgegen. Das Publikum nahm uns sehr warmherzig auf, was schon am den Einmarsch begleiteten Applaus zu spüren war. Voice It sorgte dabei auf der Empore für Verstärkung.

Zu unsere Titeln gehörte Altbekanntes wie Drive my car oder If, Neu-Aufgelegtes wie Black or White und Purple Rain sowie neu Einstudiertes wie Dat du min leevsten büst und Afro Blue.

In der Pause gab es kleine Häppchen, von denen man einfach kosten musste. Man kam ins Gespräch mit den Zuschauern und mit den Sänger/innen des anderen Chores, auf dessen Programm wir nach getaner Arbeit uns jetzt ganz entspannt freuen konnten.

Schon nach den ersten Takten hatten wir Feuer gefangen. Der Groove, der Sound, die Ausstrahlung, das Repertoire, die jazzigen Harmonien … unser jubelnder Applaus kam von Herzen. 
Für den letzten Song mischten wir unsere rot/schwarzen und weiß/grauen Outfits und addierten unsere Klangkraft … mit Erfolg. Das Publikum hätte am liebsten noch eine Zugabe gehört. Daran sollten wir arbeiten oder was meint ihr?


Ein perfekter Chorausflug … allerdings ohne Sabine, Jovana und Joachim. Die drei waren aber sicher in Gedanken dabei!



Text: Trixi, Elvi, Karsten und Kristina
Fotos: Stephan 


Nachtrag: 
Wir setzen noch einen oben drauf, wobei ... nicht wir, sondern Herr Gruhle. Freundlicherweise hat er auch Fotos gemacht und lässt uns an seinen Konzertimpressionen teilhaben.  
Vielen Dank, Herr Gruhle!