Samstag, 9. Mai 2015

Auf zu neuen ufa'n!




BerlinVokal hat sich einen Namen in der Berliner Jazzchorlandschaft gemacht, z. B. durch die regelmäßigen Konzerte im Rahmen des Chorfestivals Total Choral, aber auch durch die ganz eigenen Konzerte, die nicht selten in der Alten Bahnhofshalle Friedenau stattgefunden haben.
Neben alt Bewährtem gilt es aber gleichermaßen, sich auch Neuem nicht zu verschließen und unbekanntes Terrain zu betreten. Nachdem es trotz mehrmaliger Anfragen bislang nicht zustande kam, war es uns ein großes Vergnügen, dieses Jahr endlich doch an der Chor-Open-Stage-Berlin teilzunehmen. Neue Location, neue Chöre drum herum und bestimmt auch neues Publikum! All‘ das lockte uns an und so hoffen wir, durch dieses kleine Konzert neue ‚ufa‘ und neue Fans zu entdecken.
Die Vorbereitungen waren abgeschlossen und die Uhrzeit fortgeschritten als wir uns gegen 22.30 Uhr als Headliner frech auf die Bühne des Varietésaals der ufa-Fabrik schlichen, obwohl wir noch gar nicht richtig angekündigt waren. Trotzdem stellten wir schon heimlich zwei  Stühle auf die Bühne, setzten uns, schlugen unsere Beine über und lauschten unserer Anmoderation.
Zu Beginn unseres Konzertteils verwandelten wir die Bühne in einen Bus, dessen Busfahrer immer wieder mit baby, you can drive my car besungen zu werden schienen. Der Bus fuhr uns in die White nights, einem von Bodypercussion begleiteten Titel, der einen ‚nicht einschlafen ließ‘.








Mit If rückten wir den Saal in ein musikalisch etwas anderes Licht und hielten gemeinsam mit dem Publikum gedanklich ein wenig inne. 










Dann aber sorgte unser neuer Beatboxer für Aufmerksamkeit, als er mit seiner Stimme an die Saaltür klopfte und das Publikum aufforderte  Hoch, was kommt von draußen rein? (Richtig, es war das Liebchen ...)
Den Abschluss bildete ein Titel, wie er nur von echten Berlinern eines echten Berliner Chores gesungen werden kann: Berlin (Geiles, dickes B), ein Loblied auf unsere bunte und musikalische Stadt, das als Konglomerat verschiedener Berliner Titel noch einmal zum Mitgrooven einlud.
Gefühlt war unser Auftritt erschreckend schnell wieder vorbei, allerdings wollten wir unser Publikum nicht ohne einen Dank zur Nacht entlassen und so beschlossen wir den Abend mit einem Gruß vom Sandmann einschließlich einem Hauch von Sand, den wir unserem Publikum in die Augen hauchten.
Euer Schmunzeln und euer toller Applaus haben euch zu einem tollen Publikum gemacht, vielen Dank dafür! Wir hoffen, dass der eine oder die andere auch das nächste Mal im Publikum sitzt, wenn es wieder heißt BerlinVokal in Concert!

(Weitere Fotos folgen in Kürze!)

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