Donnerstag, 11. Dezember 2014

Aus und vorbei ...

... zumindest für das Jahr 2014. Selbstverständlich geht es 2015 nach der kleinen Weihnachtspause weiter!

Warum ich schreibe? Nun, es ist eine kleine Weile vergangen, seit ich das letzte Mal geschrieben habe, wir haben einen neuen Probenraum und ... wir haben den Jahresausklang 2014 mit einem Ruby Tuesday begangen. Wenn das mal nicht genug Gründe für einen neuen Eintrag sind!?

Nach unseren Erfahrungen in den Subways von New York wollten wir auch der Berliner U-Bahn eine Chance geben und siehe da: Wir landeten über dem U-Bahnhof Bayerischer Platz im Cafe Haberland, das nach den Gründern des Bayerischen Viertels, Salomon und Georg Haberland, benannt wurde. Ein schönes Refugium zum Lesen, Cafe trinken oder eben Chor anhören. Schließlich hatten wir ein paar neue Titel zu präsentieren und auch unser Cup-Song kam wieder zur Aufführung.

Auch wenn der Kreis unseres Publikums dieses Mal recht knapp ausfiel - war es doch ein vorweihnachtlicher Dezembertermin, der 09. - fand BerlinVokal dieses Mal auf diese Weise einen runden Jahresabschluss 2014.

An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen Gästen, Fans, Interessenten und Besuchern unserer Website sowie unseres Blog für ihre Treue. Wir hoffen, dass wir auch 2015 weiterhin mit euch rechnen dürfen ...!?!!

Freitag, 5. September 2014

Berlin - du bist so wunderbar!



Eigentlich waren wir ja in der Sommerpause. Eigentlich befanden wir uns außerhalb der Probenzeit. Eigentlich gab es bei uns gerade einen Chorleiterwechsel und eigentlich wollten wir erst einmal eine neue Marschrichtung abstecken. Aber – es kam alles anders.

Im digitalen Zeitalter habe ich auch im Urlaub E-Mails gelesen und so entstand aus einem E-Mail-Verkehr ein Telefonat, aus dem Telefonat ein Gedanke, aus dem Gedanken ein Konzept, aus dem Konzept eine Umfrage, aus der Umfrage eine Vorbereitung, aus der Vorbereitung Proben und aus den Proben ein kleiner Flashmob zum 10-jährigen Jubiläum der Investitionsbank Berlin.


Aufgrund unserer Vorerfahrungen seinerzeit bei Bertelsmann mischten wir uns in dem blau ausgeleuchteten Saal gekonnt unter die geladenen Gäste, was nicht ganz einfach war, zumal ein guter Beobachter bemerkt hätte, dass wir die einzigen Gäste ohne Namensschild waren. 
Aber offenbar fielen wir erst auf, als wir – nach einigen Reden – das Interview störten, das drei Investitionsbänker mit dem Regierenden Bürgermeister führten, und die zischend-singend mit unserem ersten Titel die Bühne enterten.

Notgedrungen räumten die Redner das Podest und BerlinVokal beteiligte sich an dem Jubiläum mit den vier vorbereiteten Titeln (Kurzfilm der IBB). Ein bisschen schade war die Tatsache, dass ein Großteil der Gäste ein so großes Redebedürfnis hatte, dass im bühnenentfernteren Bereich (siehe Gesamtaufnahme) kaum noch was von unserem Gesang ankam. In den ersten Reihen rund um die Bühne hörten die Gäste jedoch aufmerksam zu und auch Eberhard Diepgen lauschte interessiert unserer Darbietung bis zum Schluss; lohnenswert, denn eigens für diese Veranstaltung ist auf Wunsch des Veranstalters das Chorarrangement von "Berlin - du bist so wunderbar" entstanden.

Letztendlich blickt BerlinVokal auf einen weiteren Flashmob zurück, unsere neue Chorleiterin hatte ihre erste Auftrittserfahrung mit uns und wir sind schlagartig wieder mittendrin im Singen! Ein schöner Auftakt in die nächste Saison!

Mittwoch, 3. September 2014

Das isse!

Dass bei BerlinVokal ein Chorleiterwechsel anstand, hatten wir mitgeteilt und unsere Fans wussten das sowieso schon längst. Jetzt ist es entschieden: DAS ISSE, unsere neue Chorleiterin. Nane Bache heißtse, uns musikalisch leiten willse, dirigieren kannse, arrangieren kannse auch und schon mal selbst gesungen hatse auch, insofern ...

Seit den Sommerferien hatse die musikalische Leitung unseres Ensembles übernommen und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihr! 

Zu unserem ersten gemeinsamen Auftritt stehtse vorne für ein Engagement zum 10-jährigen Jubiläum der Investitionsbank Berlin. 

Nach dem Startschuss in Form des Auftritts bei der Investitionsbank Berlin beginnt nun die reguläre Probenarbeit mit Nane. Zur ersten gemeinsamen Probe wusstese noch nichts von der Überraschung, die ihr von unserer Dekorationsschlumpfcremenotenschlüsseltortenbäckerin gemacht wurde. Umso größer war die Freude, die sie ebenso wie die Torte mit uns geteilt hat. Nochmals: Herzlich willkommen, Nane!

Sonntag, 6. Juli 2014

Sommerkonzert 2014: Hot & Cool

Foto: Ansgar Schütz
Oh ja, hot war es - das Wetter hat uns einen sehr heißen Sommertag für unser Sommerkonzert am 6. Juli geschenkt. Dessen ungeachtet haben wir heiße Musik gemacht und waren dennoch cool, nicht zuletzt dadurch, dass wir zunehmend mehr Accessoires in unser Programm integrieren, doch dazu später mehr.

Wie sich dieses Programm beschreiben lässt? Vielleicht so: 

Vielleicht hat der eine oder die andere heute in the garden gesessen, hat dadurch aber unser Sommerkonzert verpasst, bei dem wir – ganz frisch im Programm – dem Ruf ‚Shower the people‘ gefolgt sind – nur eben musikalisch! Allen, die sich von der Hitze nicht haben beirren lassen, musste auch nicht mehr die Frage ‚How deep is your love zur Musik?‘ gestellt werden. Denn: If sich jemand auf den Weg gemacht hatte, war klar, dass jede und jeder sein eigenes Lieblingslied würde hören können – zum Glück oder anders ausgedrückt: Hallelujah! Das Publikum konnte dann mit der Frage in die Halbzeitpause gehen, zu wem er oder sie ‚You are the sunshine‘ sagen würde, denn der erste Teil unserer Liebeslieder war damit abgeschlossen.


Horch, sie singen vom Haus am See, sah man den einen oder anderen seinen Nachbarn im zweiten Teil anstoßen. Genau darum ging es im übertragenen Sinne auch beim Cup-Song, der zwar kein Anstoßen der Tassen, wohl aber rhythmisches Bechern forderte – keine Sorge, es war keiner blue deswegen. Trotz des einen oder anderen Patzers dabei, sah unser Publikum insgesamt sehr happy aus. Und dass man auf der Bühne bei einem kleinen Patzer improvisieren muss, liegt ja auf der Hand.

Obwohl der Kalender erst Juli und noch nicht September anzeigt, lauschte man uns trotz der Hitze gespannt und begeistert. Ein Zuschauer bestätigte dies, indem er auf unsere Bemerkung „Wir könnten jetzt hier ewig singen ...“ mit „... und wir könnten ewig zuhören!“ reagierte. So etwas hört man doch gerne!

Am liebsten hätten wir auch noch mehr gesungen, denn schließlich war das ja der Grund unseres Konzerts there for you - für unser Publikum - zu sein. Aber man soll sich ja auch auf das nächste Konzert freuen können und so endete unser Sommerkonzert 2014 mit einem Afterglow vor dem Gotischen Saal. Auch von diesem werden wir uns als Veranstaltungsort verabschieden müssen, da er als Konzertsaal nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Immerhin: Zweimal konnten wir ihn nutzen und danken an dieser Stelle allen, die uns dort so begeistert zugehört haben!
  

Foto: Ansgar Schütz
Eine Bemerkung aber doch noch zum Cup-Song, der als Ensemble-Titel ebenfalls neu im Repertoire ist: Mit 'Percussion-Elementen' becherten wir uns um Kopf und Kragen, was uns beim Afterglow die eine oder andere Frage einbrachte, ob es denn schwierig sei, gleichzeitig zu singen und zu bechern!? Die Antwort findet man vielleicht, wenn man sich das Video einer Cup-Song-Probe ansieht. Anfangs waren wir noch sehr konzentriert und lief gut an. Was dann aber im Laufe eines solchen Probendurchgangs geschieht ... 


Foto: Ansgar Schütz
Foto: Ansgar Schütz
Leider war es ja aber auch unser letztes Konzert mit Michael, der sich auf seine ganz persönliche Weise verabschiedete, indem er im Rahmen der Zugaben eine letzte Improvisation selbst solierte und sich abschließend vor dem Chor verneigte! Danke Michael für deine Chorleitung, deine Inspirationen und viereinhalb Jahre Chorarbeit mit uns!

Und jetzt seid ihr dran, unser Publikum, unsere Blog-Leser. Wir freuen uns über Feedback zu unserem Sommerkonzert 2014 am Kreuzberg!!!

Sonntag, 29. Juni 2014

Die Tage sind gezählt ...

... sowohl die Tage, die Michael noch unser Chorleiter ist, aber auch die Tage bis zu unserem Sommer-Michael-Abschluss-Konzert. Aber noch ist die Klappe nicht gefallen ...


Sonntag, 15. Juni 2014

Veränderungen

... stehen an. Es tut sich etwas bei BerlinVokal. Was? Die eine oder andere Information sickert schon durch und ... ja, es stimmt. Michael verlässt BerlinVokal. Das ist traurig für uns, aber nicht zu ändern und so bleibt uns der Blick nach vorn mit der Perspektive, einen neuen Chorleiter oder eine neue Chorleiterin zu suchen, die zu uns passt und mit der es weitergeht. 

Ihr dürft gespannt sein, wir halten euch auf dem Laufenden ...

Dienstag, 6. Mai 2014

Unplugged


Unplugged? Ja, irgendwie schon, denn Mikrofone gibt’s bei uns sowieso nicht so viele und nicht so oft, aber zum Ruby Tuesday sind wir ja immer besonders 'unverstärkt' und durch den persönlichen Rahmen regelrecht 'zum Anfassen'. Wenn dann noch ein Raum dazukommt, der kein eigentlicher Konzertraum ist, dann sind wir wirklich 'unter uns'. 
So war es nun wieder, als wir mit unserem ‚Ruby Tuesday‘ - zum zweiten Male - in der Villa Folke Bernadotte gastierten. Eine überschaubare Schar an interessierten Zuhörern hatte sich eingefunden, um unseren neusten Titeln zu lauschen, die wir gemäß unserer Definition „mehr als eine Probe, aber weniger als ein Konzert“ zum Besten gaben. Die besondere Note ergab sich dabei für zwei Stücke, die neu im Repertoire sind und beim Weg auf die Bühne noch die auswendige Hürde nehmen sowie ihren Feinschliff erhalten müssen.



Aber nicht nur, dass uns von den Zuhörern ein erstaunlich großer Teil zum ersten Mal hörte, eine weitere Sache war anders als sonst: Die Ansagen. So musste jeder - so Michaels neuste Idee - den nächsten Titel ansagen, auf den er zeigte, ob er/sie wollte oder nicht. Dadurch entstanden Ansagen, die spontaner nicht hätten sein können und den einen oder anderen Lacher zur Folge hatten. Könnten wir eigentlich öfter machen ...



Nach zwei mal 30 Minuten hatten wir unsere Set-Liste abgearbeitet, aber das Publikum klatschte nur kurz ... offenbar schien es das Ende nicht akzeptieren zu wollen. Und so halfen wir ein bisschen nach und auf einige "Zugabe"-Rufe hin, schlossen wir den konzertanten Teil des Abends dann erst nach zwei Extra-Titeln - Wünschen aus dem Publikum - ab.


Alles in allem war's ein wunderbarer Ruby Tuesday und eine Oase im Alltagsstress, bestimmt nicht nur für uns, sondern auch für unser 'Rublyikum', das z. T. bestimmt auch noch länger bei seinem Gläschen Wein weitergeplaudert hätte ...

Montag, 7. April 2014

Konzertante (Neben)wirkungen

Tatsächlich - das Chorprobenintensivwochenende zeigte seine Wirkung …
 
Nachdem wir in mühseliger Kleinarbeit und in den vergleichsweise beengten Probenräumen Lehnins geübt und geübt hatten, wurde in der Philharmonie klar, woher die Chor-Eographie ihren Namen hat: von den Bewegungen, die dynamische Chöre auf die Bühne bringen, wenn Sie im Rahmen ihres Repertoires ihrer Leidenschaft für gute Chormusik freien Lauf lassen. Endlich gab es genug Auslauf für uns alle, um das im stillen Kämmerlein Lehnins Geübte im konzertanten Ernstfall des Kammermusiksaals auszuleben.

Also nutzten wir im Rahmen der Sonntagskonzertreihe unsere von 'Fleeting Glance' und 'Männerminne' eingerahmte halbe Stunde:
Zunächst erhielten die Tenöre den Raum, um sich an den 21. 'September' zu erinnern, Daniela konnte exponiert über 'The Garden' berichten, Ulrich und Liss hatten ihre Bühne, um sich öffentlich mit 'You are the sunshine' zueinander zu bekennen und für 'If' bestand endlich die Gelegenheit, es in jeden Winkel des Saales hinein zu singen.
Und dann – unsere dreißig Minuten waren beinahe vorbei –, als … da war doch was … 'Horch' …
Wir sangen nicht nur das gute, alte Volkslied, wir lebten es auch; ob beim 'Schade' beim 'Lalalalalalala' oder mit dem Blick zum Himmel, in dem wir alle wieder miteinander vereint waren und der alten Volksweisheit ein (Bühnen-)Bild gaben.

Unter begeistertem Applaus unserer choraffinen Zuhörer verließen wir die Bühne, obwohl wir so gerne noch mehr dargeboten hätten … doch das Sonntagskorsett war eng geschnürt und so räumten wir die Bühne, damit die Sänger von 'Männerminne' in nahezu allen Regenbogenfarben ihre Titel, aber auch ihre hochhackigen Schuhe, ihre Netzhemden oder Federboas, ihre Matrosenoutfits und Abendkleider präsentieren konnten. 
Wer weiß, in welcher Konstellation wir das nächste Mal dort auf der Bühne stehen werden!? Wer übrigens noch mehr Bilder sehen möchte, findet sie auf der Seite des Chorverbands Berlin.

Alle Fotos: Thomas Bender (während des Soundchecks)