Mittwoch, 19. Juni 2013

Sommer-Exkursion nach Pankow


Wenn man die verschiedenen Autos der Sängerinnen und Sänger von BerlinVokal in einem der Sommermonate erneut den Bezirk verlassen und nach Pankow fahren sieht, kann das nur einen Grund haben: BerlinVokal begibt sich zum Feiern auf die inzwischen schon traditionell besuchten Ländereien der Senora Dotoressa, um die Sommerpause einzuläuten.

Alt-, aber auch Tenor-, Sopran- und Bass-Eingesessene wissen, was das bedeutet: Ein toller Garten, ein vorbereiteter Bufetttisch, ein riesiges Trampolin, ein für Grillgut guter Grill und Dank des großen Engagements der Gastgeberin konnten wir dieses Jahr sogar mit einem überdimensional großen Garten-Jenga spielen.

Daniela und Ulrich stellten ihr fachliches Können als Grillmeister unter Beweis, Daniela machte zudem freudige Luftsprünge. 


Höhepunkt des diesjährigen Sommerfests 2013 war allerdings die überraschende Übergabe von Geschenken als Würdigung von Arbeit, Mühen und Aufwand. So gab es Blumen bzw. Präsente für die beiden Gastgeberinnen, den Chorleiter und mich, den Vorsitzenden – vielen, vielen Dank, Daniela, deine spontane Überraschung ist dir voll und ganz gelungen!

Nach der Speisung schlossen wir dann die erste Chorjahreshälfte 2013 ab und sangen uns in den Abend Richtung Sommer ... erst draußen und dann am Klavier drinnen ...

Für die Lehrer unter uns ist es natürlich ein wichtiger Tag gewesen, liegen doch die dringend notwendigen Ferien vor uns, allerdings sechs Wochen ohne unsere Chorproben ... Es wird auch eine kleine Durststrecke sein, diese Zeit zu überstehen, macht uns das Singen doch so viel Spaß!



Allen Lesern, ob Sänger oder Fan, einen wunderschönen Sommer und singende Grüße!

George



Montag, 17. Juni 2013

Konzert "A capella summer groove"




„Raus aus Zehlendorf“, dachten wir uns, als wir unser Konzert in der Alten Feuerwache Friedrichshain anvisierten. Bislang häufig in der Alten Bahnhofhalle in Friedenau aufgetreten, hat sich BerlinVokal aus dem Bezirk gewagt und mehr noch - sogar in den ehemaligen Ostteil der Stadt, wo wir in der Alten Feuerwache am 16. Juni 2013 "Quartier bezogen". Von der ehemaligen Feuerwache ist bis auf den roten Backstein nicht mehr viel zu sehen, wenn man von dem Entrée, einem vermutlich ehemaligen Stellplatz eines Einsatzfahrzeugs einmal absieht.
 

Im zweiten Stock jedoch fanden sich unmittelbar hinter unseren beiden Kassendamen (vielen Dank an euch beide!) eine Platz spendende Bühne und einen Zuschauerraum, der zwar leider trotz eines phantastischen Wetters verdunkelt war, dennoch aber in lockerer Tischgruppenanordnung Raum für unsere knapp über 50 Zuschauer bot, die wir allerdings überwiegend aus den eigenen Reihen vor allem aus dem südwestlichen Teil Berlins importiert hatten. An dieser Stelle sei deshalb auch einmal ausdrücklich unseren treuen Fans gedankt, die uns folgen, wo immer wir unsere Konzelte aufschlagen, es freut uns, euch und Sie besingen und erfüllen zu dürfen!


Dennoch – auch das eine oder andere neue Gesicht war im Zuschauerraum zu sehen und lauschte unserem „A capella summer groove und den individuellen Ansagen. Das Publikum summte leise mit oder brachte sich auch lauter und stimmaktiv ein, wenn Set-Liste und Chorleiter Michael dazu aufforderten.


So verbrachten wir mit munter zwitschernden Vögeln vor den kleinen geöffneten Fenstern des Saales knapp zwei Stunden mit unserem Publikum, unseren neusten Titeln sowie Repertoire-Klassikern, die inzwischen beinahe schon legendär sind.
Ebenfalls zum ersten Mal mit im Konzert aktiv waren unsere „Chor-Frischlinge“, die durch das titelabhängige Betreten oder Verlassen der Bühne für ein unterschiedlich großes Ensemble sorgten.



Im Anschluss an das Konzert ließen wir uns – ebenfalls traditionsgemäß – in einem benachbarten Lokal“ nieder, um mit ein paar Gästen, aber vor allem auch in den eigenen Reihen die Konzertstimmung noch ein bisschen zu verlängern und unser Sommerabschlusskonzert 2013 auszuwerten.








Sonntag, 16. Juni 2013

Gebucht und gesungen

Ja, richtig, man kann uns auch buchen!

So geschah es am Samstag, den 15. Juni, als wir in einem Irish Pub in Friedrichshain für ein 50-jähriges Jubiläum von Jürgens Schule angefragt wurden. 

Aber: Erstmal sangen wir uns an ungewöhnlichem Ort in höheren Sphären zwischen Hinterhof und Feuertreppe ein:

 
Wir konnten, wir wollten und wir haben gesungen. Und nicht nur das: Danach konnten wir uns sogar noch am Bufett den Magen vollschlagen und anschließend das Tanzbein schwingen ... es war also alles eine Win-Win-Situation, danke Jürgen! 
George

Mittwoch, 5. Juni 2013

The Loser

Dienstag, Probe

Nachdem wir im Juni 2012 bereits mit Hajnal Németh gearbeitet hatten, wussten wir wohl, was uns inhaltlich erwartet. Was wir aber nicht wussten, war, an welchem Ort wir dieses Mal an "The Loser" teilhaben würden. 


Eine wirklich interessante - ostalgische - Raumerweiterungshalle (ich habe die korrekte Bezeichnung mühselig gegoooogelt) erwartete uns direkt neben einem Brezel-Plakat in Prenzlauer Berg für die dienstägliche Probe, die der Vorbereitung der mittwöchigen Aufführung diente. Eine ungewohnt 'erweiterte' Umgebung also, aber auch eine ganz andere Akkustik umgab und holte uns aus unserem südlichen Standard-Probenort in Zehlendorf in den Berliner Szene-Bezirk. Das erste Fazit: Es gibt Raumerweiterungshallen in unserer Stadt - wieder was dazugelernt. :-)

Vor den Proben für "The Loser" blieb aber noch Zeit für unsere reguläre Probenarbeit, um weiter unser Konzert in der alten Feuerwache Friedrichshain vorzubereiten. 
Im Anschluss an das Proben unseres Konzertrepertoires ging es unter fachmännischer Beratung der Künstlerin anschließend nur noch um die kreierte Performance; einen kleinen Eindruck liefert das Foto rechts.
Zudem gab es den einen oder die andere schaulustige Zuhörerin, die beim Abendspaziergang so manchen Blick und so manches Ohr in die kleine Halle warf.


Mittwoch, ein Tag später - Showtime!


Nachdem wir - weitaus knapper in der Zeit - in ganz Berlin unsere Arbeit liegengelassen hatten, um uns der edlen Sangeskunst zu widmen, ging es in der Kopenhagener Straße zunächst entspannt in den Raucherkeller der benachbarten Eckkneipe, in dem wir uns warmsangen und vorbereiteten. Übrigens: So sieht es aus, wenn Karsten einen Einfall hat! (Der interessierte Leser fragt sich natürlich, was genau zu seiner Erleuchtung geführt hat und was der Einfall war. Dies wird der Öffentlichkeit aber wohl ewig ein Rätsel bleiben ...)



Gegen 19 Uhr ging's dann aber einschließlich BerlinVokal zu geschätzt 50 Personen in die Raumerweiterungshalle, um die Performance zu erleben. Ein aufmerksames Publikum lauschte zunächst dem Solisten bis wir - geschickt unter das Publikum gemischt - aus den verschiedenen Ecken unsere Textzeilen sangen. Die Performance dauerte ca. eine halbe Stunde, nach der Hajnal dann dazu aufforderte im Freien weiterzusingen und miteinander ins Gespräch zu kommen. 
Gesagt - getan! Und so verließen wir den Ausstellungsraum und genossen den traumhaften Abend bis uns die Parkraumbewirtschaftung auseinandertrieb ...
Natürlich war auch die Presse da. So berichtet auch die Berliner Zeitung über Hajnal Némeths "The Loser"!
 


Fotos: George Gillert

Samstag, 1. Juni 2013

Neuankömmlinge

Bei BerlinVokal ist's so
wir stehen voll im Leben.
Und so passiert's, dass manche geh'n,
das wird’s wohl immer geben.

's war so: Der Bass war dünn besetzt,
genauso war's im Alt,
auch der Mezzo war entsetzt,
ein Casting folgte bald.
 
Viele haben vorgesungen,
manche nur einmal,
unterschiedlich hat's geklungen,
doch immer war's choral.
 
Danach kam eine Probezeit
zum singend Kennenlernen
beim Proben und am Wochenend'
der bisher noch Externen.
 
Dann der Entschluss: Olivia kriegt
- und Anna auch - Applaus,
im Alt Vanessa und im Bass
der Boris und der Klaus.
 
Jetzt sind wir wieder aufgefüllt
und werden voller klingen.
Hört das mal an, kommt zum Konzert
und hört uns alle singen.


© George 2013