Sonntag, 7. Oktober 2012

BerlinVokal in New York City - Tag 6

Sonntag, 7. Oktober 2012


Sonntag - der große Tag! Wesentlicher Programmpunkt unserer Konzertreise war nämlich die Teilnahme am „All nite soul“-Festival in der St. Peter´s Church in Manhattan, das alljährlich von Ike Sturm mitorganisiert wird. Den ganzen Tag über konnte man ein geschäftiges Treiben beobachten. Jede Menge Menschen fanden sich an den Türen und in den Räumen der St. Peter´s Church ein, um zu ordnen, zu organisieren, aufzubauen und vorzubereiten.

Um all dem in Nichts nachzustehen, fanden auch wir uns schon zeitig um 10 Uhr dort ein, um uns warm zu singen, eine Stellprobe zu machen und die Akustik des Raumes zu checken. Unser erster Beitrag war die Teil-nahme am Gottesdienst. Wir sangen „Sometimes I Wish“, „If“ und zum Auszug überraschten wir die New Yorker mit einer groovenden Pop-Fassung von „O Täler weit“.
Die Pause nach dem Gottesdienst nutzten wir ganz unterschiedlich, begannen sie aber mit einem Mittagessen im „Hungry Soul Cafe“ der St. Peter´s Church. Dann aber zerstreuten wir uns in verschiedenen Konstellationen, um die Zeit sinnvoll zu nutzen und noch mehr von New York zu sehen.

Nächster musikalischer Stopp war die Teilnahme an der nachmittäglichen Vesper. Hier beschränkten wir uns allerdings auf die stimmkräftige Unterstützung des „Our father“ im Rahmen der Andacht.


Nachdem es noch einmal frei verfügbare Zeit gab, liefen die Umbaumaßnahmen auf Hochtouren, um das Festival vorzubereiten, das um 19 Uhr starten sollte und bis 4 Uhr am nächsten Morgen geplant war. Zahlreiche Interpreten, Bands und Musiker brachten ihren Jazz in die Kirche, angefangen bei einer Big Band über echte New Yorker Jazz-Röhren, die – egal welchen Alters – die Kirche rockten und begeisterten Applaus ernteten. Eins der Highlights war sicherlich das Vanguard Jazz Orchestra und direkt vor uns spielten hinreißende Ladys. Wie meistens bei solchen Festivitäten verschob sich auch unser Beginn, bis wir dann gegen 23.30 Uhr „Find the gap“ – den von unserem Chorleiter Michael geschriebenen Titel – ‚performten’, wie es heutzutage wohl heißen muss. Allseits große Begeisterung – Visitenkarten wurden getauscht und Schultern geklopft. Nach diesem gelungenen Auftritt ging´s zum afterglow ins Pub.

Autoren: George und Karsten

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen