Montag, 8. Oktober 2012

BerlinVokal in New York City - Tag 7

Der Tag vor dem Abflug…

Montag, 8. Oktober 2012



…begann wie eigentlich jeden Morgen mit einem schönen und ausgiebigen Frühstück beim „Bagel Express“. Hier gibt es alles - von vegetarisch bis (für den gemeinen Touristenkörper) terroristisch. 


Im Anschluss veranstalteten wir - der Mensch braucht (freilich erst nach dem Frühstück) Herausforderungen - einen kleinen Wettbewerb: „Welche Gruppe ist schneller am `Christopher Street Park´? (Treffpunkt für die folgende Stadtführung). Die U-Bahn-Fraktion siegte haushoch. Uli, der Stadtführer deutscher Herkunft, dem es über die Jahre glücklicherweise die deutsche Sprache noch nicht verschlagen hatte, führte uns gemächlichen Schrittes durch Greenwich, SoHo (South of Houston Street), Little Italy und Chinatown. Wenn man es in Manhattan schafft, allmonatlich für eine überschaubare Wohnung eine Miete von min. 2.500,- USD aufzubringen, kann man sich teure Urlaubsreisen nach China, Italien usw. „sparen“.
Die Fotos sind als Ratefotos gedacht – wer hat das (oder jenes) schonmal gesehen? Bei Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie den Chorleiter …, Ihren Arzt oder Apotheker.


Während der Stadtführung taten sich „im Vorbeigehen“ vollkommen neue Perspektiven für den Chor auf: Neben dem Ruby Tuesday bietet auch der Wild Wednesday ungeahnte Möglichkeiten besonders für Männerensembles. 

Alle musikalischen Probleme, wie
Intonation und Rhythmik sind gelöst und der Chor kann sich endlich den wirklich  wichtigen Dingen widmen: „Baby, you can drive our car. Chor sucht Chauffeurin (Anstellung auf Lebenszeit)" Bewerbungen bitte an BerlinVokal.de.

Der Nachmittag bis zum abendlichen Abschlussfestessen lag noch frei verfügbar vor uns. Eine letzte Möglichkeit zum Powershoppen. 

„Ein Elch kommt selten allein“

Das Festessen muss ja schließlich verdient werden - also 6.00 p.m. Treffpunkt Grand Central zum Flashmoppen (und Beatboxen, wie sich bald herausstellen sollte). 
Beatboxer Daichi
Abschiedsessen
Dank Michaels Begabung, sich den Einheimischen kontaktfreudig anzunähern (und natürlich Dank dem herausragenden Beatboxer) kam spontan ein gemeinsames Kulturprogramm zustande. Zudem wurden die Reisenden, U-Bahn-Fahrenden und Einkaufenden engagiert besungen.


Nun - endlich - das New-York-Abend-Abschluss-Fest-Essen im „Spring Natural“. Es war eine sehr angenehme Runde - es gab gutes Essen, guten Wein, …, gute Gespräche.
Am Ende noch zwei Abschiedslieder für Elsa … - ein gelungener Abschluss.





Autoren und Autorinnen: Andreas, Andrea, Ulrich und Andrea

Sonntag, 7. Oktober 2012

BerlinVokal in New York City - Tag 6

Sonntag, 7. Oktober 2012


Sonntag - der große Tag! Wesentlicher Programmpunkt unserer Konzertreise war nämlich die Teilnahme am „All nite soul“-Festival in der St. Peter´s Church in Manhattan, das alljährlich von Ike Sturm mitorganisiert wird. Den ganzen Tag über konnte man ein geschäftiges Treiben beobachten. Jede Menge Menschen fanden sich an den Türen und in den Räumen der St. Peter´s Church ein, um zu ordnen, zu organisieren, aufzubauen und vorzubereiten.

Um all dem in Nichts nachzustehen, fanden auch wir uns schon zeitig um 10 Uhr dort ein, um uns warm zu singen, eine Stellprobe zu machen und die Akustik des Raumes zu checken. Unser erster Beitrag war die Teil-nahme am Gottesdienst. Wir sangen „Sometimes I Wish“, „If“ und zum Auszug überraschten wir die New Yorker mit einer groovenden Pop-Fassung von „O Täler weit“.
Die Pause nach dem Gottesdienst nutzten wir ganz unterschiedlich, begannen sie aber mit einem Mittagessen im „Hungry Soul Cafe“ der St. Peter´s Church. Dann aber zerstreuten wir uns in verschiedenen Konstellationen, um die Zeit sinnvoll zu nutzen und noch mehr von New York zu sehen.

Nächster musikalischer Stopp war die Teilnahme an der nachmittäglichen Vesper. Hier beschränkten wir uns allerdings auf die stimmkräftige Unterstützung des „Our father“ im Rahmen der Andacht.


Nachdem es noch einmal frei verfügbare Zeit gab, liefen die Umbaumaßnahmen auf Hochtouren, um das Festival vorzubereiten, das um 19 Uhr starten sollte und bis 4 Uhr am nächsten Morgen geplant war. Zahlreiche Interpreten, Bands und Musiker brachten ihren Jazz in die Kirche, angefangen bei einer Big Band über echte New Yorker Jazz-Röhren, die – egal welchen Alters – die Kirche rockten und begeisterten Applaus ernteten. Eins der Highlights war sicherlich das Vanguard Jazz Orchestra und direkt vor uns spielten hinreißende Ladys. Wie meistens bei solchen Festivitäten verschob sich auch unser Beginn, bis wir dann gegen 23.30 Uhr „Find the gap“ – den von unserem Chorleiter Michael geschriebenen Titel – ‚performten’, wie es heutzutage wohl heißen muss. Allseits große Begeisterung – Visitenkarten wurden getauscht und Schultern geklopft. Nach diesem gelungenen Auftritt ging´s zum afterglow ins Pub.

Autoren: George und Karsten

Samstag, 6. Oktober 2012

BerlinVokal in New York City - Tag 5

Sonnabend, 6. Oktober 2012


Im „Ye Old Carlton Arms“ Hotel, wo ein Teil von uns wohnt, wacht man morgens mit dem Blick auf die allumfassende Wandgestaltung auf. Es fragte uns jemand, ob denn die Kunst dort sehr aufdringlich sei. Wir denken, unsere Unterkunft ist eine großartige, günstige Gelegenheit, mitten in Manhattan zu wohnen - aber vielleicht nicht geeignet für die Schwiegermutter. Es ist wirklich jeder Winkel gestaltet: So tummeln sich in einem Zimmer viele Gorillas, im anderen Ganesha-Abbildungen oder barbusige Engel - und selbst Duschen und Toiletten haben Künstlerisches zu bieten. Gegenüber vom Hotel treffen wir uns allmorgendlich im Bagelexpress, was schon nach wenigen Tagen als ein schönes Ritual erlebt wird und eine gute Gelegenheit bietet, sich von den anderen über das Erlebte vom Vortag inspirieren zu lassen! 

Heute beginnt um 10 Uhr unsere dreistündige Probe im Musikraum der St. Peters Church. Morgen werden wir mehrere Auftritte haben, unter anderem am Abend Michaels „Find the gap“ für das „AllNite SoulFestival“! Die Stimmung ist ausgelassen und freundlich, die buchstäbliche NY-Gelassenheit färbt auf uns ab: „Oh I’m SO sorry!“.
Musikraum der St. Peters Church
Top of the Rock
Den Nachmittag verbringt ein jeder nach seiner Facon. Einige gehen auf der Fifth Avenue shoppen, andere erkunden bisher unbekannte Viertel wie Chinatown, Little Italy oder Greenwich Village.
Das schöne, klare Wetter lädt einige von uns ein, den Ausblick vom „Top of the Rock“ zu suchen: Vom Dach des Rockefeller Centers bietet sich ein erhabener Blick auf ganz Manhattan, das sich mit dem Licht der untergehenden Sonne verändert, das Empire State Building leuchtet vor uns in Augenhöhe auf. Trotz der einbrechenden Kälte bleiben wir lange dort! Danach trennen sich wieder die Wege für die Abendgestaltung: Saturday Night in New York!

Metropolitan Opera
Einige konnten spontan Karten für „STOMP“ ergattern, einer etwas anderen Broadway-Off-Show: Begleitet von akrobatischen Meisterleistungen wird auf so ziemlich allem getrommelt, was man sich vorstellen kann!  Etwas weniger laut geht es in der Metropolitan Opera bei Bizets „Carmen“ zu. Ein Teil der Gruppe genießt hier drei erstklassige Opernstunden in grandioser Besetzung und unglaublichem Ambiente. Einzelne entscheiden sich für eigene Wege: Die Manhattan-Skyline von der Brooklyn Bridge aus bietet einen großartigen Anblick, und im berühmten Jazzclub „Birdland“ lockt argentinische Musik von Astor Piazzolla mit Ute Lemper als Gastsängerin.

Autorinnen: Monika und Daniela

Donnerstag, 4. Oktober 2012

BerlinVokal in New York City - Tag 3

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Viele Chormitglieder nutzten unabhängig voneinander den Vormittag, um die Gedenkstätte des Terroranschlags vom 11.9.2001 zu besuchen. Der Andrang ist so groß, dass man sich am besten vorab per Internet die Zugangstickets bestellt und so einen „timeslot“ bekommt, um langes Warten in der Schlange zu vermeiden. Eine lange Schlange gibt es aber trotzdem: Es ist alles minutiös durchgeplant, und die vielen Menschen werden durch Sicherheitskontrollen geschleust, die auch jedem Flughafen alle Ehre machen würden. Ist man endlich auf dem Gelände angekommen, kann man sich der Kraft des Ortes nicht entziehen: Die fürchterlichen Bilder der einstürzenden Bauten sind sofort wieder präsent. Die Gedenkbrunnen sind mehr als gelungen, sie verleihen dem Ort eine unglaubliche Magie. Am Rande entstehen die imposanten Neubauten des World Trade Centers, bald werden sie fertig sein. Wenn der Baulärm verebbt ist, wird das Gelände sicherlich noch eindrucksvoller.

Währenddessen lauschte eine kleine Gruppe in der Avery Fisher Hall den Klängen der New Yorker Philharmoniker unter der Leitung von Alan Gilbert. Eine öffentliche Generalprobe ermöglichte akustische Einblicke in Werke von Bach, Schönberg und Mozart. Es war eine tolle Gelegenheit, die konzentrierte Atmosphäre bei der „Verfeinerung“ einiger Passagen sowie die Virtuosität und sympathische Offenheit des Solisten Emanuel Ax zu erleben.
Am Abend wurden wir dann alle gemeinsam bei einem Workshop mit Evelyn Tröster (ein wahres Energiebündel mit Wurzeln in Franken und langjähriger Bühnenerfahrung) aktiv. Improvisation mal etwas anders als gewohnt: Evelyn stellte uns Sänger wie eine Band zusammen und verteilte entsprechenden „Rollen“. Einige betätigten sich als „Motor“, andere experimentierten als „Counterpoint“ oder testeten das Prinzip des „Interlockings“. Diese theoretisch unterstützten Phasen wechselten sich mit freieren Improvisationen ab und am Ende belohnten wir uns mit einem gegenseitigen Besingen. Wir hatten eine Menge Spaß zusammen und nehmen sicherlich einige Anregungen mit in zukünftige Gesangsaktivitäten.

Autorinnen: Kirsten und Doortje

Mittwoch, 3. Oktober 2012

BerlinVokal in New York City - Tag 2

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Die erste Hotel-Nacht in New York absolviert. - Heute versucht jeder erst mal diese Stadt auf seine Weise einzuatmen. Die "alten" New-York-Hasen wissen schon: Der Blick wird immer wieder nach oben gehen; ganz nach oben. Dorthin wo selbst meine Panorama-App sich verweigert. 




Der Nebel war vermutlich vorbestellt, damit der Schock nicht gleich so groß ist und wir uns langsam auf diese Wolkenkratzer einstellen können.

Trotzdem behaupten sich zwischen diesen Wahnsinnsgebäuden immer wieder auch normalere Häuser mit 2 oder 4 Stockwerken, als wollten sie demonstrieren, dass es durchaus noch etwas anderes gibt als hoch hinaus.


Da uns Regen und Nebel nicht gerade verlocken vom Empire State Building oder Rockefeller Center den Blick von oben auf die Häusermonster zu riskieren, haben wir uns für einen Spaziergang durch den Central Park mit Ziel Guggenheim-Museum entschieden. Ich könnte mir vorstellen, dass der Rest der Truppe ähnliche Aktivitäten geplant hat. Erst mal ankommen, schauen wohin spontan der Weg führt und wirken lassen. 

Die grüne Oase des Central Parks inmitten dieser pulsierenden und schnellen Stadt führt uns an Parkbänken mit Menschen in der Mittagspause, Studenten die in Laptops klappern, musizierende, malende oder Kunststückchen darbietenden Künstlern vorbei. Unübersehbar sind die Nannys, die sich um die Kinder der vielbeschäftigten New Yorker kümmern; auffällig die Spielplätze mit viel zu viel Beton und zu wenig Sandkästen. Werden hier die heranwachsenden kleinen "Broker" auf die glatte, kalte Welt vorbereitet? 


Wie auch immer: Die Menschen hier machen es bunt, skurril und die "message" ist sichtbar wie eine der unzähligen Leuchtreklamen: in dieser Stadt ist alles möglich. 

Die Wartezeit vor dem Museum verkürzt uns ein Sänger mit Jazz-Standards, kein ungewöhnlicher Anblick in New York. So schnell und laut es hier auch sein mag, musikalische Klänge fügen sich hier anscheinend genauso ein, wie Starbucks-Becher und iPhone der New Yorker auf ihrem täglichen Weg.
mein iPhone hat das Ende des Gebäudes
leider nicht erreichen können!! 







Nach der interessanten Wanderung durch das Guggenheim-Museum schlagen wir nun doch noch den Bogen zum Rockefeller Center, dessen Anblick wieder diese typische "New-York-Touristen-Geste" auslöst: Blick an einer nicht enden wollenden Häuserfassade nach oben. Der Kopf muss hier wirklich sehr weit in den Nacken gelegt werden, um das Ende der Fassade zu sehen.

Fast wäre mir beim Schreiben der ersten Eindrücke in dieser Stadt noch der eigentliche Grund unseres Hierseins abhanden gekommen. Wir wollen doch als BerlinVokal in dieser Metropole erklingen!! 


17.00 Uhr - erste Probe in der St. Peters Church

Vor lauter Staunen und Schauen haben wir uns nun auch noch verlaufen und sind so spät dran, dass wir das erste Mal einen der berühmten "yellow cabs" heranwinken müssen, die das Stadtbild in ganz besonderer Weise prägen. Mitunter scheint es überhaupt nur diese "Gelben" zu geben, die die Straßen dann in ein glänzend gelbes "Blechfeld" verwandeln. Allerdings müssen wir bei unserer ersten Fahrt schon mal feststellen, dass "yellow cab" und "fahren" nicht unbedingt etwas miteinander zu tun haben. "Drive short - wait long" wäre treffender und macht uns klar, dass man zu Fuß unter Umständen besser dran ist, wenn man einen Termin pünktlich einhalten möchte!! 

Aber schließlich ist es geschafft: St. Peters Church. Welch ein Schnitt!! Man tritt in diese Kirche ein wie in eine andere Welt. Hektik wird zu Beschaulichkeit; Lärm zu Ruhe; das gequirlte Leben draußen verwandelt sich in geruhsames Sein. Und welch ein wunderbarer Klang als wir die ersten Töne in den Raum senden. Wir proben "Find the gap" mit unserem "geleasten" Beatboxer, der sich an Benjamins Platz gestellt und sich hervorragend "durchgeboxt" hat. 


Das war an diesem Tag allerdings nicht der einzige Schritt von einer Welt in die andere: 

Jazzclub "Showmans" in Harlem, Auftritt 21.30 Uhr 

Eine großartige Jazz-Band empfängt uns mit den typischen, mitunter etwas schrägen Jazzklängen dieses Stadtteils und es lässt sich nicht so ohne weiteres einschätzen, wie das Harlemer Stammpublikum des "Showmans" auf unseren dort eher ungewohnten Sound reagieren wird.

Ein etwas komisches Gefühl, dann als BerlinVokal auf dieser ca. 6 qm großen Bühne zu stehen und die Titel "Viva la Vida", How deep is your love", It don´t mean a thing" zu "performen" (wie man das ja heute so schön sagt). Mit dem "City Summer Sound" haben wir das Publikum mit in den Wunsch eingebunden, sich ein wenig verzaubern zu lassen.

Letztlich fühlte es sich dann ja doch erstaunlich gut an und selbst unser letzter Titel, der von weiten Tälern und Höhen aus deutschen Landen erzählt, war publikumstauglich.
BerlinVokal im Jazzclub Showsmans


Ein langer Tag, der erste Tag. Einfach großartig! Und wie sonst könnte dieser Abend in New York angemessener ausklingen, als mit zwei wunderbaren Percussionisten auf dem Bahnsteig der Subway!


Autorin: Elvira

Dienstag, 2. Oktober 2012

BerlinVokal in New York City - Tag 1

Im Oktober fährt der Chor auf eine Einladung hin für eine Woche nach New York, um dort Konzerte zu singen sowie "Land und Leute" zu entdecken. Festgehalten in unserem Tagebuch...

Dienstag, 2. Oktober 2012

Für die meisten ist heute Anreisetag. Nach einiger Aufregung wegen fehlender ESTA-Anträge finden wir uns abends in den Hotels ein.

Artbreak Hotel

Ein paar Leute (wie Tristan, Bettina, Kirsten & Familie) sind schon einen Tag früher geflogen und genießen schon einen sonnigen Tag in der City, nachdem wir schon am Montag die ersten Eindrücke im Hotel verarbeitet haben. Die Zimmer in unserem Artbreak Hotel sind... na sagen wir mal... künstlerisch anspruchsvoll gestaltet! Jedes Zimmer hat ein eigenes Thema (bei uns: Affen), das mehr oder weniger umfangreich umgesetzt ist.

Tristan und ich lassen heute die City auf uns wirken. Zuerst genießen wir ein echtes amerikanisches Original: die ersten Frühstücks-Bagels im Bagel Express vor unserer Hotel-Haustür – lecker! ;)

Danach laufen runter zum Union Square und rollen von dort den Broadway rauf bis zum Times Square. Auf dem Weg bemerken wir Unterschiede zwischen der amerikanischen und der deutschen Kultur: die rechtwinkligen Straßen, die nicht mit Namen sondern mit Nummern benannt sind – Verlaufen fast unmöglich, super! Oder die Tatsache, dass die meisten Straßen Einbahnstraßen sind – was u.a. dazu führt, dass man hier zwar Ampeln hat, die Rot- und Grünphasen als Fußgänger aber einfach ignoriert. Begeistert sind wir auch von den Schokoladen-Cookies – hier sind die hier ungefähr 10x so groß wie die, die ich zu Hause backe.



Am Times Square entdecken wir eines der echten Highlights von New York: den M&M's Store. Auf 3 Etagen dreht sich alles um die kleinen bunten Kügelchen. Ein echter Traum für große und kleine Kinder. Auch der Toys’r’us entpuppt sich als sehens- und spielenswert und wir lernen die amerikanischen Sitten zu schätzen, wo Spielsachen tatsächlich vom Verkaufspersonal live „bespielt“ und vorgeführt werden. 

Nach so viel Abenteuer machen wir unsere erste Metro-Fahrt zurück ins Hotel. 
Abends trudeln dann unsere Artbreak-Kollegen ein: Michael und Karsten, Jürgen mit Familie, Moni und Daniela, Andreas und Ullrich mit ihren Andreas kommen an. 

Wir gehen zusammen zu einem Italiener um eine der rechtwinkligen Ecken – und erfreuen uns an der amerikanischen Sitte, eine gemeinsame Rechnung für den ganzen Tisch zu stellen und das dann mit oder ohne Trinkgeld inklusive....?



gemeinsames Abendessen

Autorin: Bettina